LebensDurstig.de unterstützt vielinteressierte Menschen ihr LifeDesign zu erschaffen, um von Selbsterkenntnis, über Selbstmanagement zum Lebensglück zu gelangen.

Zitat des Augenblicks

„Das Streben nach Vollkommenheit macht manche Menschen vollkommen unerträglich.”
Pearl Sydenstricker Buck, US-amerik. Schriftstellerin (1892-1973)

ca. 15 min Lesezeit

Ca. 9 Monate ist es her, dass lebensdurstig.de an den Start ging. 9 Monate. Das ist ein dreiviertel Jahr. Das sind ganze 3 Quartale. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Der Blog als Kommunikationsmittel ist da, die Technik läuft, das Design ist optimiert, aber irgendwie mochte es bisher nicht wirklich klappen mein Anliegen zu artikulieren. Haperte es am Inhalt? Das Marketing selbst ist nicht so sehr das Problem, ganzheitliches systematisches Marketing — mein heimliches Hobby. Es war die passende Stimme, die mir fehlte. Bis jetzt!

Schaut man sich die Bloggerlandschaft an, stellt man fest, dass sie immens divers ist. Und das ist gut so. So ist gewährleistet, dass für jeden das Passende dabei ist. Aber bei Vielen habe ich das Gefühl, dass hinter den bombastischen und dramatischen, provokanten Ansagen nicht viel Inhalt hintersteckt. Diese Stimmen sind mir zu aufgesetzt und hohl. Viele wiederholen sich nur und drehen sich im Kreis. Ich mag das nicht, weder mich zu wiederholen noch mich im Kreis zu drehen.

Das Leben ist für mich ein Prozess, eine ewig währende Entwicklung. Fortschritt!

Das Fortschreiten im Leben, manchmal auch weg von Altbewährtem.

Suspekt sind mir auch diejenigen, die ein erfolgreiches Blog-Business aufgebaut haben, nur um zu verkaufen, wie man ein erfolgreiches Blog-Business aufbaut. HÄ? Ja, ich habe mir natürlich diese Blogs auch angeschaut und Artikel durchgelesen, aber gefühlt sprießen diese Art Blogs derzeit überall aus dem Nichts und die guten von den schlechten Angeboten zu unterscheiden wird immer schwieriger. Weil irgendwie doch alles dasselbe ist. Und am Ende ist die Gefahr groß, dass man sich zu sehr darin verliert, statt den Fokus auf sich selbst zu lenken und seinem eigentlichen Anliegen. Das soll auch hier kein Rantpost sein, nur der Versuch einer Abgrenzung. Denn DAS wirst du hier definitiv niemals finden. Hier auf lebensdurstig.de geht es um dich!

Lebensdurstig.de ist ein philosophischer Blog zu den Themen Lebensglück, Selbsterkenntnis, Selbstmanagement und Vielbegabung. Lebensdurstig.de hat das Ziel, dass jeder sein eigenes und passendes „Life-Design” kreiert.

Das ist mein Elevator-Pitch. Und eigentlich heißt es für dich:

Hier erfährst du, wie du als Vielbegabter durch Selbsterkenntnis mit Selbstmangement zum Lebensglück gelangst. Dies erfolgt durch das Kreieren deines eigenen passenden „Life-Design".

Sprich: Du kreierst es dir. Ich unterstütze dich nur dabei. Ich bin Impulsgeber, Unterstützer und Prozessbegleiter.

wood nature walking dark

Kritischer Rückblick — die ehrliche Bilanz

Aber wenn ich mir meine Arbeit der letzten neun Monate anschaue, bin ich doch ein wenig unzufrieden darüber. Denn: ich bin meiner Mission und meiner selbstgegebenen Funktion nicht gerecht geworden. Ich habe wenig Mehrwert geschaffen, noch weniger habe ich überhaupt regelmäßige Artikel geschrieben. Und es ist ärgerlich, weil ich eigentlich soviel an Wissen weiterzugeben habe. Seit über 2 Jahren beschäftige ich mich nun intensiv mit dem Thema Vielbegabung, seit fast 6 Jahren mit Selbst- und Projektmanagement für Menschen, die parallel vieles händeln wollen und auch können. Ich probiere aus und hinterfrage kritisch und mein philosophischer Hintergrund macht es einfach, die Informationen zu abstrahieren und ein Verständnis für den Sinn und Zweck der gängigen Konzepte zu entwickeln. Und doch … ich habe es nicht gezeigt. Ich habe nicht geliefert. Ich habe die Erwartungen nicht erfüllt.

Nun ist mein Vorhaben ja auch nicht ganz einfach und ziemlich weit gefasst, wenn man sich meinen Elevator-Pitch noch einmal vergegenwärtigt . Aber Komplexität heißt nicht, dass etwas schwierig ist. Oder?

Fakt ist allerdings, dass einen erfolgreichen Blog zu führen doch ein wenig tricky ist und ich das unterschätzt habe. Zum Blogartikel schreiben braucht es Routine und Übung. Man braucht einen roten Faden, der sich durch alle Themen über die man schreibt zieht. Man muss wissen, was man vermitteln und mitgeben möchte. Und am wichtigsten: Man muss wissen, für WEN man schreibt, um zu wissen, WIE man schreibt. Und da sind wir beim Thema der passenden Stimme.

Wenn ich ehrlich bin, hab ich keine der oben aufgelisteten Dinge zum Blogstart mitgebracht und daher hätte ich es auch gar nicht besser machen können. Muss ich mir ud dir ehrlich eingestehen. Ich musste mir diese Fähigkeiten erst aneignen. Welch' Überraschung! Von daher sehe ich es als Lernerfolg und notwendigen zähen Schritt im Erkenntnisprozess. Aber jetzt bin ich bereit durchzustarten. Denn ich habe meine Stimme!

  • Meine Stimme ist langatmig, aber ganz spannend.
  • Meine Stimme ist emotional, aber gleichzeitig sachlich.
  • Meine Stimme ist divers und vielfältig, aber verständlich.
  • Meine Stimme ist einmalig, aber eigentlich nicht besonders.

Was meine ich damit?

Hier auf Lebensdurstig wird es keine Instant-Artikel geben. Meine Artikel sind meist etwas länger und fordern dich. In meinen Artikeln beschreibe ich meine subjektive Erfahrung, die ich aber abstrahiere und für dich differenzierend erläutere. Ich beleuchte Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln, beziehe aber trotzdem einen Standpunkt. Im Prinzip ist das, was ich dir mitzuteilen habe nichts besonderes. Meine Gedanken haben wohl viele dun sicherlich auch. Allerdings bin ich sehr gut darin, Informationen und Erkenntnisse in Kontext zu setzen und ein verständliches Gesamtbild zu vermitteln.

Was ich dir vermitteln möchte

„Sei kritisch, übernimm nichts unüberlegt. Adaptiere, pass an!"

Yasemin aka Weltenbewegerin

Auf lebensdurstig predige ich diesen Satz. Und damit meine ich, dass du auch das, was ich schreibe kritisch hinterfragen sollst. Passt es dir oder geht es an deiner Lebenswirklichkeit vorbei. Und genau das meine ich damit, dass du dein eigenes „Life Design" kreieren sollst.

Schaffe dir, indem du weißt, was du brauchst, das Leben und die Lebensumstände, die dich glücklich machen.

forest trees path pipe

Erkenntnis ist primär Selbsterkenntnis, denn jegliche Überlegungen und Gedanken über die Welt sind Aussagen über deine eigene Sichtweise, also deine inneren Werte. Selbsterkenntnis ist die Erkenntnis zu deiner Weltanschauung. Lies dir die beiden Sätze noch einmal langsam und in Ruhe durch. Versuche zu verstehen, was ich damit meine und was es bedeutet.

Philosophie wird weithin als schwierig verständlich gesehen. Ein gängiges Vorurteil, was nicht stimmt. Philosophie als Liebe zur Weisheit ist nichts anderes als die Beschäftigung mit dem Leben und dem radikal kritischen Denken von allem Mögliche. Und indem du in Ruhe versuchst eine Aussage oder einen Satz zu verstehen wirst du irgendwann merken: Die Bedeutung (des Lebens) legst DU hinein. "Was es bedeutet" meint: Was bedeutet es für dich!

Du schaffst dir deine eigene Lebenswirklichkeit.

Was versteht du unter bestimmten Begriffen? 

Nehmen wir als Beispiel Vielbegabung. Was ist eine Gabe? Wie weit ist der Begriff gefasst. Wie unterscheidest du Vielbegabung von Vielinteressiert? Bist du vielbegabt, oder gar hochbegabt, oder nur vielinteressiert? Identifizierst du dich mit diesen Begriffen? Kannst du eine durchdachte und begründete Meinung abgeben? Nicht für andere, sondern für dich? Denn was macht denn das Verständnis dieser Begriffe mit dir? Inwieweit ändert sich deine Sichtweise auf die Welt, wenn du den Begriff für dich eher greifen kannst? Und letztlich und wichtigsten: Beeinflusst das Verständnis und die Bedeutung des Begriffs folgend dein (künftiges) Handeln? 

Für all diese Fragen habe ich meine Antworten, aber auch nur für mein eigenes Weltbild. Deine Antworten musst du selber finden. Und deswegen nerven mich auch so sehr Blogger-Messiase, die meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Und eigentlich verlangen, dass du wie ein Lemming hinterläufst. Brauchen wir wirklich Leader, die uns die Freiheit nehmen einen eigenen Standpunkt zu vertreten? Statt uns zu befähigen autark, autonom und Selbst zu sein?

Lass mich die Aussage relativieren: In manchen Lebensbereichen scheint es ganz hilfreich zu sein, einen Leader in Form eines Coachs oder Mentor zu haben. Gerade im Sport, in denen es gängige erfolgreiche Praxen und Übungen gibt, oder in der Ernährung. Ebenfalls im künstlerischen Bereich, wie des Gesangs, Schauspiel oder der Malerei u.ä. Auch macht meiner Meinung nach ein Business-Coach Sinn, der einem die gängigen aber informellen Regeln des Geschäftslebens nahebringt. Lerncoaches, die praktikable Lernpraktiken erläutern und lehren. ABER. Ja, aber: Das Ziel eines Coachs ist es, dich zu befähigen. Und das bedeutet in letzter Konsequenz, dass du keinen Coach mehr brauchst. Einen guten Coach und auch Mentor zeichnet aus, dass er dich deinen eigenen Weg gehen lässt.

Plädoyer: Ich glaube daran, dass man in vielen Bereichen von dem Erfolg und der Erfahrung anderer zehren kann, um sich gewissen Kompetenzen, Wissen oder Techniken anzueignen. Es wäre mehr als ineffizient, sich nicht andere als Vorbild oder Orientierung zu nehmen, wenn man am Anfang steht und keine Ahnung oder so durcheinander ist, dass man jemanden braucht der Fokus setzt. Aber glücklich machen kannst du dich nur selber! Und ich find es befremdlich, dass viele denken, dass das Glücksprinzip eines fremden Menschen 1:1 zu einem passen kann. Ich finde es befremdlich, dass wir überhaupt das Glück im Außen suchen. Ich finde es befremdlich, dass wir unkritisch den Lebensweisheiten anderer folgen. Weil doch jeder das Potential in sich hat, sich selber zu leaden. 

Ich möchte dich befähigen, dich selbst zu führen. Verantwortung und Kontrolle für dein Leben zu übernehmen. Denn ich glaube daran, dass jeder einzelne Mensch genau weiß, was er braucht und wie viel davon und wie er dazu gelangt. Niemand kennt dich so gut, wie du selbst. Niemand anderes hat Zugang dazu.

Erkenne; Verstehe; Entscheide; Handle!

Meine Herangehensweise: Die Mäeutik

Ich bin kein Coach. Ich bin Philosophin. Und die Eigenheit von Philosophen ist es, dass sie mehr Fragen aufwerfen als dass sie Antworten geben. Fragen sind aber oft hilfreicher als Antworten, weil Fragen leiten. Fragen setzen den Fokus und führen zu den Antworten hin. Und meist gibt es auf eine Frage mehrere Antworten, weil es keine Musterlösung für alles gibt. Das Leben ist facettenreich und ändert sich. Manchmal braucht man mehrere Antworten. Denn Eine einzige pauschale Antwort kann im Kleinen auch falsch sein, eine Frage hingegen ist es nie. Mäeutik als Geburtshilfe ist eine Fragentechnik, die hilft die richtigen Antworten zu finden.

Ich möchte dir helfen die Antwort auf die Frage zu finden, was du brauchst, um dich selbstverantwortend führen zu können.

An wen richte ich mich. Für wen schreibe ich?

Ich schreibe für diejenigen, die bereit sind zuzuhören und für andere Sichtweisen offen sind. Für diejenigen, die zwar auf der Suche sind, aber nicht nach DER ultimativen Antwort suchen. Diejenigen, die nach den Fähigkeiten und Erkenntnissen, die das finden der persönlichen AntwortEN erleichtert, streben. Ich wende mich an diejenigen, die nicht geformt werden wollen, sondern lieber selbst schaffen möchten. Ich suche diejenigen, die innerlich spüren, dass authentische Individualität der Schlüssel zur Gestaltung der Welt ist. Ich möchte diejenigen erreichen, die nicht mehr anderen blind folgen und dafür sorgen, dass auch andere das nicht mehr tun müssen. Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam kreative Lebenswege schaffen, die wir freiwillig und selbstgestaltend auch mit anderen gerne zusammen gehen.

Und gemeinsam Schaffen ist ein gutes Stichwort, denn wir sind alle soziale Wesen.

Wer glaubt schon die Welt alleine bewegen zu können? Nur Lunatics, oder nich? Naja, Weltherrschaftsfantasien sind manchmal ganz amüsant, aber mir scheint es sinniger die Kräfte zu bündeln und mit Gleichgesinnten Großes zu schaffen, indem man sich ergänzt. Immerhin leben wir nicht alleine auf der Welt. Blicke ich auf die vergangenen Monate zurück, waren die produktivsten Ergebnisse auf lebensdurstig die Kooperationen oder Artikel, die von anderen angestoßen und mitgeprägt wurden. Dazu zählen sowohl die beiden Blogparaden, einmal über Vorbilder mit Carla und aktuell über Vorsätze mit Jan, als auch Artikel, die aus Fragen in FB-Gruppen, persönlichen Diskussion oder konkrete Fragen an mich gerichtet entstanden sind.

Wenn du meine vorgestellte Weltsicht teilst und an einer ähnlichen Vision arbeitest, lade ich dich herzlich ein bei mir zu melden. Lass uns synergetische Effekte erzeugen und unseren Kräfte bündeln. 

road mountains nature street

Was ändert sich noch auf lebensdurstig.de?

In Zukunft wirst du auf lebensdurstig mehr persönliche Empfehlungen und hilfreiche externe Quellen finden.

Ich möchte betonen Empfehlung, keine Werbung: Ich werde hier freiheraus Dinge empfehlen, von denen ich selbst überzeugt bin und 100% hinterstehe. Mir wurde empfohlen eine Affiliate-Strategie zu haben und darauf zu achten mit wem ich kooperiere und mit wem entsprechend nicht, um eine gewise Exklusivität zu bieten. Ich kann dazu nur sagen, dass meine Strategie ist das zu teilen, was ich gut finde und denke, dass es meine Leser bereichert. Ich bin politisch aktiv und weiß genug über subtile Manipulation, dass ich Eigennützigkeit nicht befürworten kann. Ziel ist der Zweck: Der Mehrwert für dich. Es gibt genug Menschen, die dich für ihre Ziele missbrauchen. Ich möchte dir lieber helfen, diese zu erkennen, die dich als Marionette benutzen. Ich habe kein Interesse, dich zu manipulieren. Frei entschiedene Überzeugungstäter, sind eh die besten Unterstützer. Längerfristig scheint es mir, das einzig richtige zu sein. Ich möchte Inklusion fördern.

Es lohnt sich, die Entdeckungen anderer zu studieren, da für uns selbst eine neue Quelle für Ideen entspricht.

Gottfried Wilhelm Leibniz

Ich hatte bereits erwähnt, dass ich mich ungern wiederhole, dazu zählt auch, dass ich nichts gerne tue, was es bereits gibt. Das macht für mich keinen Sinn. Wieso sollte ich was schaffen, was jemand anderes besser kann? Wieso sollte überhaupt jemand seine kostbare Energie in etwas stecken, wenn es keinen Mehrwert und Nutzen hat? Ich schließe den Ausnahmefall, dass es einfach Spaß macht hier berechtigt aus.

Respektierende Quellennachweise, spontane Inspiration und undankbare Kopierer 

Je mehr ich mich mit meinem Schwerpunktthemen beschäftigte und andere Blogs durchforste, desto eher fällt auf, wie sehr sich einige doch in ihren Artikeltiteln als auch inhaltlich erstaunlich ähneln. Geht man in der Recherche auch auf englischssprachige Websiten und vergleicht sie dann mit deutschen sind sie meist nur ins deutsche übersetzt. Es sind billige Kopien. Billig, weil sie als eigenständiges und individuelles Werk nicht wertvoll sind.

Lass mich kurz erläutern: Klar, kann es sein, dass man eine eigenständige spontane Inspiration hat und oft sind es kleine Impulse, die wir aufnehmen und daher gar nicht wissen, wie wir zu einer Idee kommt. Das ist dann Kreativität, siehe das oben erwähnte Zitat vom letzten Universalisten von Welt. Aber wenn du doch weißt, von welchem Blogger oder Autor, du maßgeblich in deinen Gedanken beeinflusst bist, warum teilst du deine Quelle deinem Leser nicht mit? Versteh mich nicht falsch, ich bin Befürworterin der „Sharing Economy” und bin dafür, dass wir eine Welt schaffen, in der so wenig Beschränkungen und so viele Möglichkeiten, wie wie benötigen, herschen. Aber es gibt nicht umsonst den Begriff „Geistiges Eigentum", es ist die Anerkennung und besonders der Respekt für das, was jemand anderes hervorbringt.

Ich veurteile das Kopieren ohne Nennen der Inspirationsquelle so hart, weil es meist die selbsternannten Messiasse sind, die ihre Quellen nicht preisgeben. Ich kann nur vermuten, aber man will sich ja hervorheben und nicht zu anderen, die besser sein könnten, verweisen. Es wäre ein Eingeständnis, dass man kein eigenen Mehrwert schafft. Und meine Erfahrung ist, dass meist die Unbescheidensten, diejenigen sind, die sich mit fremden Lorbeeren schmücken und nicht bereit sind zu teilen. Ich bin der Aufassung, dass jedoch nur das Teilen, die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Ob du dich hier angesprochen fühlst, entscheid selber. Du musst wissen, was du tust. Ich halte nur viel von Nachhaltigkeit und bin der Überzeugung, dass wir Menschen auf lange Sicht genau merken, wann wir in die Irre geführt wurden. Ich find es moralisch nicht richtig. Es ist Undankbarkeit gegenüber dem Wert, den Andere schaffen.

bridge path straight wooden  

Was ich dir biete sind Hinweise und Zusammenhänge

Mein Themenspektrum ist weit, das weiß ich. Und über Selbsterkenntnis, Glück, Selbstmanagement und Vielbegabung könnte man ganze Bücher schreiben. Nein, es wurden ganze Bücher und Lexika drüber geschrieben, als auch Konferenzen gehalten. Ich habe nicht alle, aber überdurchschnittlich viele dieser Bücher gelesen. An der Uni wurd mir immer zuerst von weiten Themen abgeraten, aber worin ich gut bin ist, einen Überblick zu schaffen und Verbindungen zu sehen. Ich bin Konzeptlerin. Daher besteht nicht die Gefahr der Verzettelung, weil ich gerade dir ja helfen will, Ordnung und Zusammenhänge für dich in diesen Bereichen zu finden. Ich werde dich daher auch immer zu Menschen und weiterführenden Quellen verweisen, die Dinge besser wissen als ich, weil es zu einem ganzheitlichen Bild dazugehört.

  • Ich bin Informationssammlerin: Ich weiß, wo ich welche Information finde und sie in Kontext zu setzen.
  • Ich bin Vermittlerin: Ich weiß, wohin ich Menschen verweise, die was Bestimmtes benötigen.
  • Und ich schmücke mich ganz bestimmt nicht mit fremden Federn! Ich bin Akademikerin, ich weiß was Plagiieren ist!

Die Mauern aus Erwartungshaltungen im Kopf

Und da sind wir auch wieder bei einem Thema, dass mir die letzten Wochen sehr viel Kopfzerbrechen bereitete: Der Verstand. Denn nur mit kühler sachlicher Form, kannst du die Herzen der Menschen nicht erreichen. Es ist die Emotion, die uns erst Dinge für wichtig erachten lässt. Man kann mit kühler Sachlichkeit nicht bloggen. Ich kann es zumindest nicht.

Die Wahrheit ist: Ich konnte lange Zeit nicht schreiben. Denn ich wusste genau, ich erreiche dich nicht auf diese Art.

Ein Dank gilt daher Afschin mit dem ich mich kurz austauschen dürfte und bereits im Juli schrieb. Er antwortete mir „Ich kann Dir den Weg des Herzens wärmstens empfehlen. Bleibe Dir treu und Du wirst damit die Herzen Deiner Leser erreichen."

Verstehst du den Satz? Was ist der Weg des Herzens? Wie kann ich mir treu bleiben? Wofür will ich überhaupt dein Herz erreichen? Was ist mein Ziel? Mehrere Monate hat es mich gekostet, darüber nachzudenken und Antwort zu finden. Jede Antwort birgte erneut Fragen. Und sie quälte mich. Erkenntnis ist ein zäher Prozess und in der heutigen schnelllebigen Welt sind wir ungeduldig und wollen sofort Antworten. So läuft das aber nicht. Denn Erkenntnis passiert nicht im Kopf, sondern im Herzen. Und irgendwann machte es Klick und ich begriff, was es bedeutete. Was es für meine Lebenswirklichkeit bedeutet und was ich tun muss. Wie.

Der Weg des Herzens ist der ehrliche und authentische Weg Entscheidungen zu treffen. Treu ist man sich, wenn man seinen Werten und Weltansichten konform handelt. Ich erreiche dich, indem ich dich berühre — mit dir durch mein Herz in Kontakt trete. Mein Herz ist jedoch nur Vermittler: Ich erreiche dein Verständnis, indem ich dir mich offen mit meiner Weltsicht zeige. Sodass du den Mut hast, dich mir zu zeigen und in Kontakt zu treten.

Und es hat mich so viel Zeit gekostet zu erkennen, was denn meine Werte und Weltsicht sind. Deswegen schreibe ich dir auch hier so ellenlang über meine Werte und Wertvorstellung, weil meine Werte bestimmen, wie ich diesen Blog führen werde. Das heir ist meine Weltanschauung. Diese wirst du hier künftig Lesen. Das werde ich dir bieten. Und ich kann dir von vornherein sagen, was du hier nicht bekommst.

Ein weiterer Dank gilt Maureen. Gemeinsam haben wir den Scanner-Treffpunkt-NRW ins Leben gerufen habe und schaffen eine kreative Oase, wo sich Gleichgesinnte treffen und austauschen können. Sie sagte: „Schreib einfach darüber, wie du es geschafft hast dich selbst zu organisieren und alle deine Herzensprojekte unter einem Hut inzwischen bekommst. Schreib über deine Entwicklung im letzten Jahr, deine Tricks und Methoden."

 garden path way park

Ich brauchte eine Weile, aber dann fiel auch diese imaginäre Mauer in meinem Kopf, die es mir scheinbar unmöglich machte irgendwo zu beginnen, weil ich sinnlos versuchte mir vorzustellen, wie du es am einfachsten begreifst. Ja, aber woher soll ich das denn überhaupt wissen? Ich fang nun dort an, wo es für mich Sinn macht und du kannst einfach mitkommen und selbst entscheiden, ob auch du es sinnig findest! ;)

Der Blog Lebensdurstig.de als der erste Schritt ...

Lebensdurstig ist nicht nur ein Blog, es ist für mich eine Weltanschaung, die jeder in sein Leben integrieren kann. Die werde ich hier Schritt für Schritt asubreiten und teilen. Denn lebensdurstig-Sein tangiert viele Lebensbereiche. Lebensdurstig.de hingegen ist im engeren Sinne nur Plattform und Instrumentarium, die jedoch das Fundament und die Basis für kommende Produkte und einer gemeinnützigen Geschäftsidee ist.

  • An einem Geschäftsmodell arbeite ich parallel schon seit einigen Monaten und Ende des Jahres plane ich auch zu gründen. Wobei es an einer konkreten Planung ehrlicherweise (noch) fehlt. Das Vorhaben steht allerdings. Ich mach mich derzeit warm.
  • Ich bin selbstständig im Bereich der Studienfachberatung mit dem Schwerpunkt für Vielinteressierte. Habe mich jedoch eher als Prozessbegleiterin gesehen, die eher unterstützend bei Fragen zum Studium bereit steht und über verschiedene Phasen: Orientierung, Recherche, Enstcheidung, Bewerbung zur Verfügung steht. Hier lief die Kundenakquise meist über persönliche Empfehlungen. Ab April werde ich das größer bewerben und interessierte Kunden, die Schüler bzw Studenten in spe wären, wieder betreuen. Hier fehlt bisher eine Informationsseite der Diensleistung und meinen Referenzen.
  • Als Konzeptlerin unterstütze ich Menschen mit einer vielseitigen Dienstleistung und einer unterstützenswerten Vision beim Erstellen eines ganzheitlichen verständlichen Konzept. Das Konzept dient sowohl dem Erkenntnisgewinn der inneren Zusammenhänge, als auch beim Fokussieren der einzelnen Angebote und Tätigkeiten. Hilfreich und Nützlich sein facettenreiches Angebot bedarfsgerecht nach Außen zu kommunizieren.
  • Im Sommer folgt der erste Workshop zum Thema Selbsterkenntnis und Selbstmanagement für Vielinteressierte und Vielbegabte.
  • Auf der Bucket-List für Lebensdurstig stehen einige kleinere Unterstützungs-Tools, die im Sommer erscheinen werden und ich nach dem Pay-What-You-Want-Prinzip anbieten werde.
  • Mittelfristig steht die Idee einer philosophischen Praxis im (digitalen) Raum. Interessenten können auch hier Kontakt zu mir aufnehmen.
  • Seit Anfang des Jahres habe ich die Kategorie weltenbewegerin.de aus diesem Blog outgesourct, um persönlichen Einstellung und Erfahrungen anderweitig Raum zu geben. Sodass lebensdurstig.de den Fokus für Vielinteressierte beibehält.
  • Konkret auf dem Blog erwarten dich Artikel, die das Thema Glück und was deine Weltanschauung damit zu tun hat. Parallel steht in den nächsten zwei Monaten eine Serie zur Selbsterkenntnis an.
Dieser Artikel ist Teil der Blogparade „frische Aussichten für 2016" von Petra von Schenk. Wie man sieht habe ich mich sehr ausführlich damit beschäftigt, was ich eigentlich hier anzubieten habe. So herrscht aber nun endlich Klarheit und Durchblick — auch bei mir, was ich auf lebensdurstig.de eigentlich verzapfe! Haha. 

wood stairs nature path

Wohin mit meinem Leben? Tja, wer weiß? Lass dich überraschen. Aber du weißt nun zumindest wohin es mit lebensdurstig geht. Ich freue mich schon auf die kommenden Artikel. Du auch? Gerne kannst du mir auch eine Rückmeldung geben, worüber du gerne mehr erfahren würdest. Hilf mir, dir zu helfen! Schreib mir, deine Fragen im Kopf. Oder hinterlasse einen Kommentar!

Kommentare

Sascha
# Sascha 31.01.2016
Hallo Yasemin,

ich habe vor kurzem deinen Blog entdeckt und bin gespannt, was er in der nächsten Zeit so bringt.

Mäeutik verstehe ich etwas anders als du: Ich lege nicht den Fokus auf die Fragen des Helfenden. Anstatt Fragen zu stellen, welche zu guten Antworten führen, versuche ich den Hilfesuchenden unterstützen, selbst gute Fragen zu stellen. Ich versuche also, mit Fragen Fragen zu erzeugen. :)

Viele Grüße
Sascha
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Chris von azubikom
# Chris von azubikom 18.01.2017
Servus Yasemine,

hat mich wirklich gefreut, dass wir uns gestern Abend beim eLearning-Meetup getroffen haben. Schon dort haben mir deine Ansichten, deine Gedankengänge gut gefallen. Was ich hier auf dem Blog lese unterstreicht meine Beobachtung nur.

Wir werden uns hoffentlich bald wiedersehen. Ich freue mich auf weiteren Austausch und dass nicht nur, weil du das Thema Studium und ich Ausbildung angehe ;)

Herzliche Grüße und viel Erfolg


Chris von azubikom
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