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Zitat des Augenblicks

„Denke an all die Schönheit, die dich noch umgibt und sei glücklich.”
Anne Frank (1929-1945)

ca. 6 min Lesezeit

Scannerpersönlichkeiten sind launisch, wankelmütig, unentschlossen, unzuverlässig, chaotisch, rastlos, wechselhaft, instabil, sprunghaft, flatterhaft, unberechenbar, undiszipliniert, inkonsequent und das schlimmste Wort von allen: Leichtlebig!

Fällt dir auf, dass diese Wörter ausnahmslos negativ konnotiert sind. Wenn dich jemand so nennt, ist das nicht nett gemeint. Warum dir das aber egal sein kann und warum du als vielinteressierte Person dich nicht mit diesen Worten — außer leichtlebig, das ist cool —identifizieren solltest, erläutere ich dir. Denn was ist falsch daran sein Leben leicht zu leben? Es sind doch nur die Erwartungshaltungen der anderen, die wir nicht erfüllen, aber diese meinen, dass wir sie erfüllen müssten. Blödsinn!

Deine sprunghafte Leichtlebigkeit ist deine größte Stärke, die selbst in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt heiß gefragt sein wird.

Du bist nicht diszipliniert, du bist fokussiert

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen etwas diszipliniert und etwas fokussiert tun? In 99% der Fälle ist es dasselbe. Außer: Man kann auch diszipliniert unfokussiert sein. Heißt, dass Menschen sich durchquälen etwas abgelenkt zu tun, z.B beim Multitasken. Eine Todesqual für jede Scannerpersönlichkeit, die sich nicht erlaubt Dinge mit Herzblut zu tun und sich stattdessen zwingt etwas zu tun, dessen Zweck sie in Frage gestellt.

Fokussiert sein, das hingegen können Scannerpersönlichkeiten super. Sie sind die König des Flow. Vielinteressierte gehen in ihren vielen Interessen auf. Eine gute Möglichkeit das zu erreichen geht durch die Focal-Point-Strategie.

Du bist nicht unstet, du bist anpassungsfähig

Weil sie so aufmerksam und achtsam sind, begreifen Vielinteressierte das meiste schneller als der Durchschnitt. So etwas nennt man normalerweise, wenn man es wertfrei urteilt: Auffassungsgabe. Scannerpersönlichkeiten sind daher ziemlich gut, sich bei wechselnden Umständen einfach anzupassen, weil sie unbewusst begreifen was es benötigt.

Sprachbegabte Vielinteressierte, die Dialekte des Gegenübers unbewusst imitieren oder wenn sie merken, dass eine gängige Regel nicht mehr gilt, ihr Verhaltensmuster ändern sind keine Seltenheit. Serious? Das sind ziemlich coole Skills, die du da hast!

Die Definition von Wahnsinn ist,immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Albert Einstein

Du bist nicht launisch, du bist experimentativ

Abenteuerlustig die Welt bereisen, hauptsache unterschiedliche Orte; Ziemlich oft umziehen, denn man möchte ja die beste Arbeit als Jobhopper; Immer neue Lokale besuchen, damit man unterschiedliche Foodporn-Fotos (aka, das abfotografierte Menü) auf den sozialen Medien teilen kann; Sportjunkies, die immer extremere Sportarten ausprobieren müssen, Bungeejumping, Kyte-Surfen, den Himalaya besteigen ... Sind diese Menschen nicht auch launisch? Nene, die sind experimentativ.

Du merkst, wie wir ein Wort verstehen oder eine Bedeutung hineinlegen, hängt vom Kontext ab. Wende dich von falschen Kontexten ab! Du bist auch experimentativ. Man sagt dir du bist schnell gelangweilt von Dingen? Nope, andere Dinge reizen dich nur nach einer Weile mehr.

Du bist nicht rastlos, du bist neugierig

Kinder sind neugierig. Wenn sie rumhampeln ist das ein gutes Zeichen, dann lernen sie Neues. Sie erkunden ihre Welt, erforschen und wollen verstehen. Mein Vater hat letztens Anekdoten aus meiner Kindheit erzählt. Wie wir ins Kino gingen und ich jedes Mal total hibbelig war: Woher kommt das Licht? Aus dem Projektor? Warum gibt es mehrere Eingänge? Oh, das Licht wird an den Wänden dunkler. Da bewegt sich der Vorhang!

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Bei seiner zweiten Erzählung hat er erwähnt, dass mein Opa aus Versehen im Flugzeug die erste Reihe mal belegte. Man stelle sich also ein kleines Kind vor, das im Flugzeug vor einer Menge an bunten Knöpfen sitzt. Die waren in der ersten Reihe nämlich an der Wand und nicht an der Decke. Ich hab sie wohl alle gedrückt und selbst als sie abgeklebt wurden schaffte ich es immer noch. Ja, das schreibe ich mit einer gehörigen Portion stolz. 

Ich grinste als ich das hörte und freute mich. Ich ließ es einfach so stehen und dachte: „War ich toll! Na, ich bin’s immer noch“. Ich ließ es kommentarlos. Alles andere hätte eine Diskussion ausgelöste, wann und wieso das nicht gut sei. Ne, Neugier ist gut. Dein unbändiger Wissensdurst ist das schönste, was du besitzt. Neugier zeichnet dich aus. Ohne Wissensdurst würde dir was fehlen.

Du bist nicht inkonsequent, du bist dynamisch

Ein Mann, der Herrn K. lange nicht gesehen hatte, begrüßte ihn mit den Worten: "Sie haben sich gar nicht verändert." „Oh!", sagte Herr K. und erbleichte.

- Bertolt Brecht

Carol Dweck, Psychologin mit dem Schwerpunkt auf Motivation und Autorin des Buches „Mindset“ (auf Deutsch: Selbstbild — Wie unser Denken Erfolge und Niederlagen) bewirkt geht davon aus, dass ein dynamisches Selbstbild, also ein „growth mindset“ eine Bedingung dafür ist, um überhaupt Erfolg zu haben. Nur, wer sich stets weiterentwickelt und eben dynamisch anpasst, kann sich Herausforderung stellen.

Herr K. aus der oberen Geschichte, das ist Herr Keuner. Herr Keuner erbleicht, weil es doch erschreckend ist, sich über die Jahre nie verändert zu haben. Brr...!

Flexibel und Agil sind die fancy Modeworte des #NewYork

Der Arbeitsmarkt benötigt Fachspezialisten! Deshalb musst du unbedingt eine Spezialist und Experte sein, um für einen potentiellen Arbeitgeber attraktiv zu sein! Blödsinn.

Ich hab meine wirtschaftsphilosophische Abschlussarbeit über das Thema „Arbeit. Flexibilität. Entgrenzung.“ geschrieben und kann dir als mein Ergebnis getrost berichten: Die Unternehmen brauchen keine Spezialistin. Sie brauchen flexible Arbeitnehmer, die nicht nur Fähigkeiten einer starren Stellenbeschreibung ausführen, sondern in der Lage sind viele Fähigkeiten auszuüben und auch in Cross-Teams unterschiedliche Tätigkeiten auszuführen. Wer ist nicht besser dafür geeignet als eine vielinteressierte Scannerpersönlichkeit?

Agiles Management ist die Zukunft. Agilität bedeutet nämlich schnell und wendig. Unternehmen sollte durch agile Techniken in der Lage sein sich den künftigen Herausfoderungen in der wirtschaft zu stellen. Der deutsche Markt benötigt Vielbegabte, um weiterhin Wettbewerbsfähig zu sein. 

Lass dir keinen Bären aufbinden: Deine Sprunghaftigkeit ist deine Stärke.

Jede Stärke ist nämlich auch eine Schwäche und jede Schwäche kann auch eine Stärke sein. Entscheide dich deine vorhandenen Fähigkeiten auszuleben und nicht zu Schwächen degradieren zu lassen, weil andere Menschen, dir ihre Erwartungen aufdrücken wollen. Kläre deine Erwartung, dass es dich auszeichnet und deine größte Stärke ist.

Für Adjektive, also Eigenschaften, die dich auszeichnen, gibt es Synonyme. Mach dich auf die positiv besetzten Synonyme, mit denen du dich identifizierst. Lege die negativen ab und nimm sie erst an. Wortwörtlich annehmen von anderen Menschen!

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Werde dir bewusst, dass deine Begeisterungsfähigkeit für Neues eines deiner charakteristischen Merkmale ist. Erst, wenn du dich bedingungslos akzeptierst und liebst, wie du bist, kannst du alles werden, was du möchtest. Denn wenn du das, was du hast und bist akzeptierst, kann sich dein Selbst morgen frei entfalten mit dem, was du heute mitbringst.

Fallen dir ähnliche Reframing-Wörter ein. Also Wörter, die eine andere Perspektive eröffnen?

Kommentare

Kathrin Sieder
# Kathrin Sieder 18.01.2017
Das ist ja mal eine super Auflistung! Erst gestern hab ich wieder mit mir selbst gehadert, dass ich zu viel bin und das ich so und so noch werden sollte... danke dir für die feinen Worte! lg Kathrin
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Yasemin
# Yasemin 18.01.2017
Liebe Kathrin,

Herzlichen Dank für deinen Kommentar. ich bin der Auffassung: Menschen können zwar genug haben, aber nie genug sein. Sieh es als Facettenreichtum, aus jeder Perspektive hast du was anzubieten! ;)

"werden sollen" klingt komisch. Bleib bei "Selbstwerdung". Schöpfe aus dem, was du heute hast, das ist doch genug, wie wir festgstellt haben!

Grüßken,
Yasemin.
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Jan
# Jan 18.01.2017
Hey Yasemin,

Das ist mal ein aufbauender Artikel. Sehr motivierend. Am Ende kann man doch sowieso nur so sein, wie man eben ist, oder? Also warum sich einreden lassen, dass man alles falsch macht. Lieber das positive sehen.

Ich bin ja grundsätzlich der Meinung, dass wir mehr Leute brauchen, die über den Tellerrand schauen und sich mit vielen verschiedenen Dingen auskennen. Fachidioten gibt es genug.

Viele Grüße,
Jan
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Yasemin
# Yasemin 18.01.2017
Danke, Jan. Dein Lob freut mich besonders. :)

Fakt ist doch jeder macht auch Dinge falsch. Wie macht man sie besser? Indem man einfach weitermacht. Selbstzweifel sind immer schlecht! MIr fällt kein Beispiel ein, wo Selbstzweifel gut wären. Dir?

Cordula Nussbeim schreibt in ihrem Buch "Kreative Chaoten" ganz toll, dass Diversität eine gute Sache ist. Es muss die Spezialisten genauso geben wie die Generalisten. Im Team sind sie unschlagbar!

Grüßken, Yase.
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Jan
# Jan 19.01.2017
Ob Selbstzweifel auch gut sein können? Ich denke es kommt auf die Dosis drauf an. Selbstzweifel im Vorfeld für irgendetwas können ja auch dafür sorgen, dass man sich gut vorbereitet und entsprechend könnte ein Mangel an Selbstzweifeln vielleicht dafür sorgen, dass man etwas nicht schafft, weil man nicht ausreichend vorbereitet war. In dem Fall wären Selbstzweifel schon gut.

Ich denke wir müssen zwischen Selbstzweifeln an veränderlichen und Selbstzweifeln an unveränderlichen Fähigkeiten/Eigenschaften unterscheiden. An Fähigkeiten/Eigenschaften zu zweifeln, die man nicht ändern kann, bringt wirklich nichts. Wobei auch das nicht ganz stimmt, denn meine Selbstzweifel können ja theoretisch auch andere Menschen vor mir schützen, indem sie mich davon abhalten, bestimmte Dienstleistungen anzubieten.
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Yasemin
# Yasemin 19.01.2017
Hey Jan!

Ja, aber dafür reicht doch auch einfache kritische Reflektionsfähigkeit. Wenn man sich kennt, weiß man wann man etwas gut schaffen kann und unter welchen Bedingungen und wann man lieber etwas lassen sollte, weil einem noch was fehlt, an das man arbeiten müsste.

Selbstzweifel haben reicht nicht aus, um ins Tun zu kommen. Mit Selbstzweifeln alleine hadert man nur an sich und es kratzt deftig am Selbstbewusstsein. Ich denke wir sollten alles erdenkliche tun, um unsere Handlungsfähigkeit zu fördern und unser Selbstbewusstsein zu stärken. Selbstzweifel sind der Tod der Resilienz. Am liebsten würde ich Selbstzweifel ganz ausmerzen! Statt unnötig ausgebremst zu werden und Widerstand zu erfahren, kann man durch Selbsterkenntnis und kritische Reflektionsfähigkeit mehr erreichen, indem man Herausforderungen aktiv angeht.

Gruß, Yasemin
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Susanne
# Susanne 19.01.2017
Hallo Yasemin, deine Einleitung "Scannerpersönlichkeiten sind launisch, wankelmütig, unentschlossen, unzuverlässig, chaotisch, rastlos, wechselhaft, instabil, sprunghaft, flatterhaft, unberechenbar, undiszipliniert, inkonsequent und das schlimmste Wort von allen: Leichtlebig!" bringt es auf den Punkt.

WOHER KENNST DU MICH ;-)? Und ja, du hast recht: Das sind gemeinhin Worte, die allesamt negativ besetzt sind. Aber das Schöne ist ja - und das tust du in deinem weiteren Artikel - dass es zu (fast) jedem Wort ein Synonym gibt, das gleich viel netter klingt.

Sind wir Scanner "böse", weil wir keine Lust haben jahrelang das gleiche zu tun? Warum ist es nicht umgekehrt? Warum sind diejenigen, die ewig und drei Tage eine Sache machen "böse" und wir die "Guten"? Es geht hier natürlich nicht darum, "gut" gegen "böse" auszuspielen und irgendjemanden in eine Ecke zu stellen - ich bin sicher, du weißt wie ich das meine ;-).

Danke für den großartigen Artikel, in dem ich mich (leider?) gnadenlos wiedererkannt habe - und der mir viel Mut gemacht hat,

LG
Susanne
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Yasemin
# Yasemin 19.01.2017
Liebe Susanne,

herzliches Dank für dein Feedback. Ich hab dir ja schon auf FB geschrieben: "Vielbegabte, die kennen sich doch alle, weil ihre Seelen miteinander verbunden sind" ;)

Ich bin was so schwarz-weiß EInteilung angeht ne Hardcore-Relativistin und halte es nach Shakespeare, denn nichts ist an sich gut oder schlecht, erst wir Menschen machen es gut oder schlecht!

Ich bin übrigens dafür, dass du das "leider" aus dem letzten Satz nimmst. Erkenntnisse sind IMMER gut, weil sie einen weiterbringen :) Das Leben ist doch fortwährender Prozess und Progress

Sicherlich bis bald. Grüßken, Yasemin.
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Susi
# Susi 22.01.2017
Hi Yasemine,

ich mach jetzt mal den Quertreiber: Du beginnst mit einer These, stellst sie aber als Behauptung auf. Scanner (Hybrid-Thinker, Generalisten) sind nicht zwingend chaotisch, wankelmütig, launisch etc. Da bist du vielleicht zu sehr von dir ausgegangen? Ich bin eine Generalistin und weiß damit strukturiert und organisiert umzugehen. Ich muss nicht auf jeden Input reagieren, ich kann ihn auch erstmal zur Kenntnis nehmen und speichern. An passender Stelle schaffen meine Synapsen dann eine Verbindung zwischen den Themen. Es reicht wenn die Dinge in meinem Kopf gelandet sind, die Verknüpfung im richigen Moment macht mein Kopf von allein (ein bisschen wie ein Getränkeautomat, der Wasser, Zucker und Geschmack selber mischt und dann die Limo ausspeiht.). Ich treffe von Zeit zu Zeit Entscheidungen für oder gegen ein neues oder bestehendes Projekt. Ich kann mich gut von Dingen trennen, die zu verfolgen, für mich keinen Sinn mehr macht. In den Projekten gehe ich planvoll vor und setze nicht den zweiten Schritt vor den Ersten. Du siehst, es gibt Scanner die zum vermeintlichen Chaos neigen und andere, die die vielen theoretischen Themenstränge und die sich daraus ergebenen aktiven Projekte in sich sehr strukturiert händeln können.
Und die Außenwelt reagiert nicht immer negativ. Manchmal vielleicht skeptisch oder erstaunt aber ich kann mich und meine Entscheidungen vertreten weil ich Entscheidungen ja nie grundlos treffe. Den meisten erschließt sich meine Logik dann schnell.

Ich mag den Artikel trotzdem weil mir das Prinzip des "Refraiming", das dahinter steckt schon lange gut gefällt und ich es in der Selbstreflexion aber auch in meiner pädagogischen Arbeit benutze.

Und ich gebe zu: Auch eine strukturierte Person erlebt Situationen, in denen es einfach zuviel wird. Ich befinde mich gerade in einer solchen und merke, dass es für mich schwierig ist, planvoll vorzugehen. Ich habe gerade soviele Optionen und alle sind spannend. Verdammt :lol: Ich werde mich in den nächsten Tagen strukturieren und eine Rangliste machen. Ein paar Dinge werden zwangsläufig ein paar Monate warten müssen. ich kann nicht alles auf einmal tun, dann mache ich nix wirklich richtig.

Und damit hat mich dein Artikel dazu gebracht, im Kopf etwas ruhiger zu werden. Dich zu denken, hat mir geholfen mich zu denken.

Ich freue mich, heute deine Blogs entdeckt zu haben und bin gespannt dir weiter zu lauschen. Viele Grüße. Susi
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Yasemin Akdemir
# Yasemin Akdemir 22.01.2017
Hey Susi,

erstmal vielen, vielen Dank für deinen ausführlichen und differenzierten Kommentar. Über sowas freue ich mich immer besonders.

Deine Argumentation kann ich gut nachvollziehen. Ich bin selber Generalistin. Freut mich sehr ;) Ich denke mehrdimensional undstark visuell, sodass ich auch komplexe Zusammenhänge auf verschiedenen Ebenen aufbrösel, das kann aber nicht jeder Vielbegabte. Auch ScannerPersönlichkeiten sind grundverschieden in ihrer Gaben, und wenn zumindest nach Howards Gardner Intelligenzaufteilung, jemand eben nicht logisch-mathematisch oder sprachlich-linguistisch begabt ist, dafür in allen anderen Bereichen, fehlen die Voraussetzungen um alleine auf die oberen Gedankengänge zu kommen. Struktur liegt dir und mir, andere müssen es lernen.

Alleine vor dem Schritt selbstbewusst "Ich BIN Generalisitin" zu sagen, steht Selbstakzeptanz. Wenn ich in Foren lese, dass Vielbegabte an sich zweifeln und sich anpassen wollen. Die Besonderheit negieren und denken "Ich bin falsch", macht es mich sehr traurig.

Meine These ist, dass wir Vielbegabte einen starken inneren Wertekompass brauchen. Wer nicht weiß, was er braucht, was ihm liegt und nicht liegt, was wahres Interesse und nicht nur Neugier ist, weiß nicht, wonach er Dinge bemisst. Alles wird beliebig.

Vielleicht gefällt dir ja auch meinfolgender ArtikelL Übung: Widerstände und Ängste auflösen. Erst wenn man selber weiß, wieso und warum man Dinge priorisier und nicht, kann man sie auch nach außen vertreten. Dann verstehen das auch andere. :)

Ich hoffe künftig mehr quertreibende Gedanken von dir zu meinen Artikeln zu erhalten.

Grüßken, Yasemin ohne e am Ende ;)
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