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Zitat des Augenblicks

„Ich bin ein alter Mann und ich habe viel Schreckliches erlebt, doch das meiste davon ist zum Glück nie eingetreten.”
Mark Twain aka Samuel Langhorne Clemens, US-amerik. Schriftsteller (1835-1910)

ca. 9 min Lesezeit

 

Anfang Dezember haben wir eingeladen zur Blogparade und wollten wissen: „Wie bleibt ihr drankleben?". Wir wollten die geheimen Tipps und Tricks wissen, wie man es schafft, seine Vorhaben erfolgreich umzusetzen und seine Ziele zu erreichen. Herausgekommen sind 33 Teilnahmbeiträge aus unterschiedlichsten Themenbereichen wie Sport, Ernährung, Gesundheit, aber auch des klassischen Projektmanagements. Mitgemacht haben bekannte Blogger aus der Selbstmanagement-Szene, aber auch einige Blogger mit sehr persönlichen Erfahrungsberichten. Bei 33 Beiträgen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber sich manchmal doch ein wenig ähneln muss eine Ordnung her. Da die Blogparade ein gemeinsames Vorhaben von Jan von habitgym.de und mir ist, gibt es die Zusammenfassung samt jeweiligem persönlichen Fazit getrennt auf unseren Blogs.

 

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Abschluss ½ — von technischen Projektmethoden über persönliche Tricks bis zu gängigen Hindernissen und Fallstricken

Den Anfang in der Blogparade macht Blogparaden-Mitinitiator Jan Höpker vom Blog HabitGym.de. Er weist in seinem Artikel „So werden deine guten Vorsätze ein Erfolg – auch ohne Disziplin“ darauf hin, dass viele Vorsätze von vornherein zum Scheitern verurteilt sind. Das lässt sich aber verhindern, indem man sich genauer mit den Vorsätzen auseinandersetzt und sie nach typischen „Fehlern” durchsucht. Wer diese „schlechten” Vorsätze rechtzeitig optimiert oder verwirft, erspart sich nicht nur unnötigen Frust, sondern schafft Platz für definitiv erfolgversprechendere Vorsätze. Denn „das Problem ist nicht das Hindernis selbst, sondern dass man von diesem überrascht wird.”

 

Mit handfesten Techniken und Tricks führen Thomas von idealkraft.de und Jason von pionierimpuls.de die Blogparade weiter. Nicht nur der Name ihrer Blogs, sondern auch ihre Teilnahmeartikel können sich sehen lassen.

 

Jason Harling schwört auf die Dreischritte-Formel zum Ziele erreichen und zum Dranbleiben: kurz ZUM-Formel. Diese Abkürzung steht für Ziele setzen, Umsetzung planen und Motiviert bleiben und stellt das Grundverständnis dar, was man beachten muss, um erfolgreich zu sein. In seinem Beitrag „Wie du mit dieser einfachen Formel nie wieder auf halber Strecke aufhörst“ erläutert er das ausführlicher.

 

Thomas Frütel setzt in seinem Beitrag „Dranbleiben: Ziele und gute Vorsätze konsequent verfolgen” lieber auf Erfolgsserien, sogenannten Streaks. Der Sinn einer Erfolgsserie ist der, eine Gewohnheit zu etablieren, indem diese Kette nicht unterbrochen wird. Für das Tracking der Streaks empfiehlt Thomas diverse Apps in seinem Beitrag, die er benennt. Diese lohnen sich nach ihm besonders dafür, zu erkennen, wann man nicht mit dem Kopf durch die Wand sollte.

 

Auch Frank Albers von einfach-effektiv.de empfiehlt in seinem Artikel „Durchhalten und Dranbleiben – Ziele erreichen", dass man die Kette ja nicht unterbrechen sollten. Dazu nennt er vor allem die Jerry Seinsfeld-Methode, die das Tracking als Methode an-sich erklärt. Eine handvoll weiterer Tipps und der Erklärung, wozu sie dienen, erhältst du auf seinem Blog.

 

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Michael Peuß vom Blog VereinfachungsTipps.de weist darauf hin, dass es wichtig ist, sich auf wenige Projekte zu beschränken und sich auch an diesen nicht zwanghaft festzubeißen. Besonders dann nicht, wenn sich herausstellt, dass die Projekte nicht der erwarteten Vorstellung entsprechen. Er teilt „Meine 3-Phasen-Fokussierung, mit der ich an der Umsetzung meiner Projekten regelrecht kleben bleibe” in die Vorbereitungs-, Umsetzungs- und Aufräumphase ein. In jeder dieser Phasen muss man nach Michael auf besonders Aspekte achten.

 

Mit 15 Jahren ist Leana mit ihrem Blog mit dem Namen „lifeofaboredgirl” die jüngste Teilnehmerin der Blogparade. In ihrem Artikel #sticktoit gibt sie vier wertvolle Ratschläge, von denen einer besonders erwähnenswert ist: Anstelle von Jahreszielen solle man sich Monatsziele setzen. Sie empfiehlt „Nehmt euch jeden Monat etwas neues vor und am Ende des Jahres könnt ihr sehen, was ihr erreicht habt.” Denn bei Monatszielen kann man besser aus seiner eigenen Erfahrung lernen als bei Jahreszielen.

 

Auch Carla spricht in ihrem Blog „mach-ich-morgen” einen besonderen Lernfaktor an: Viel zu selten beachten wir, dass gescheiterte Großprojekte einen ganzen Rattenschwanz von unvorhersehbaren negativen Folgen haben können. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Projekt, an dem man sich übernommen hat, mit Versprechen gegenüber anderen Menschen verbunden ist. Mit „Bring’s zu Ende!” plädiert sie dafür, das Scheitern anzuerkennen und loszulassen und das transparent und mutig zu kommunizieren.

 

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Corinna Wietelmann von der „Gesundheitsberatung-Stormarn” ist der Auffassung, dass ein realistisches Mini-Ziel besser ist als ein unrealistisches Mega-Ziel. Für die Motivation schlägt sie vor, die Zielerreichung zu visualisieren, und außerdem die Trampelpfad-Methode anzuwenden. Du kennst die Trampelpfad-Methode nicht? Die Erklärung findest du in ihrem Beitrag „Gute Vorsätze - So bleiben Sie dran”

 

Brauchst du weitere „10 Tipps, wie du deine Neujahrsvorsätze durchhältst”?  Daniela Griesser vom Blog welovefamily.at setzt sich in ihrem Beitrag mit der Frage auseinander, warum Neujahrsvorsätze so eine geringe Erfolgsquote haben. Sie kam auf insgesamt 10 Tipps, wie diese Erfolgsquote verbessert werden kann und „mit denen es dieses Jahr bestimmt klappt.” Ein Tipp beinhaltet sich die 72-Stunden-Regel zu vergegenwärtigen. Setze Ideen und Vorhaben innerhalb 72 Stunden um, ansonsten singt die Wahrscheinlichkeit der Realisierung um 1%.

 

Lebenskünstler Karl schreibt über „Die 3 wichtigsten Erkenntnisse für große Veränderungen", die für ihn persönlich den Erfolg eines Vorsatzes maßgeblich bestimmen. Wichtig ist für ihn eine etwas andere Sichtweise auf bisherige Fehler: „Verstehe das Ganze als Übung – aber eine Übung ohne Noten und Beurteilung wie in der Schule – eine Übung, sich selbst zu gestalten. Und da das Leben ein Leben lang dauert, dauert auch seine Gestaltung ebenso lange." Wie ich finde Sätze, die man sich allgemein zu Herzen nehmen soll. 

 

Einen ebenso hilfreichen Tipp hat Yannic Ippolito von kompassnadel.de in seinem Artikel „Der einzige Weg deine Ziele zu erreichen, ist, sich nicht auf deine Ziele zu fokussieren”. Wir sollen uns vor der Wenn-Dann-Falle hüten, welche die Illusion in unserem Kopf aufbaut, dass erst bestimmte Dinge geschehen müssen, bevor sich unsere Vorhaben realisieren lassen. Ein Trugschluss, denn so geben wir die Kontrolle ab und auch die Verantwortung an die Selbstgestaltung unseres Lebens.

 

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Anne Breitenöder vom Blog „Werde du Selbst” teilt „Für Dich: Mein großes Geheimnis des Dranbleibens + Video!”. In der Beschreibung ihres Lebenswegs erläutert sie, warum alle Planung und Disziplin der Welt sie nicht glücklich gemacht haben und wie sie heute damit umgeht.

 

Anna Jargstorff stellt in ihrem Blog "fitmisspath" zur Diskussion, wieso Vorhaben immer erst zum Neujahr realisiert werden wollen. In ihrem Artikel „Gute Vorsätze: Blogparade #sticktoit — wie bleibst du dran kleben?”, schreibt sie mehr als deutlich: „Dieser blöde Starttag. Den braucht kein Mensch. Alles was Du brauchst ist Dein Ziel. Und Dein Kopf, in dem Dein Ziel wie in Stein gemeißelt darauf wartet endlich erreicht zu werden. Also raus jetzt aus dem Wartemodus.”  Ich stimme ihr vollkommen zu. Fackel nicht lang!

 

Auch Stephanie Losert von „Welt der Chancen" geht mit Neujahrsvorsätzen in ihrem Artikel „Warum der Jahreswechsel der beste und schlechteste Zeitpunkt für gute Vorsätze ist [inkl. Anleitung!]” hart ins Gericht. Es sind nach ihrer Definition „aus der aktuellen Frustration heraus, vom Idealbild anderer Menschen getriebene, zum Scheitern vorgesehene, dämliche und überstürzte Ideen”. Ist da was dran? Sie kritisiert Gott sei Dank nicht pauschal, sondern schafft Abhilfe, indem sie erläutert, wie’s besser geht.

 

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Dass wir uns in vielen Vorsätzen wirklich sehr überstürzt und etwas illusorisch hineinsteigern, das kann Christiane Sponsel von helmut.li in ihrem Artikel „#dranklebenbleiben” nur bestätigen. Sie beschreibt in ihrem Beitrag, wie sie ihr ganz persönliches Projekt des „Nichtraucherins” erfolgreich gemeistert hat. Ausschlaggeben war ein bestimmtes „Aha”-Erlebnis.

 

So wie das Aufgeben des Rauchens eine weitreichende Änderung im alltäglichen Leben ist, so ist auch das Etablieren von neuen Ritualen, wie z.B bei der Ernährung. Jennifer Hauwehde von mehralsgruenzeug.com beschreibt ihren Vorsatz: „Dranbleiben: Vom Festhalten am veganen Leben". Für alle zu empfehlen, die mit einer Ernährungsumstellung hadern.

 

Stefanie Kruse von „Lebe ohne Grenzen" hat auch vor ihren Fleischkonsum zu minimieren, nicht radikal, abe schrittweise. Wie sie dafür ihren Vorsatz optimieren und verbessern muss, erläutert sie in ihrem Artikel  „Die 10 häufigsten Gründe, warum deine guten Vorsätze scheitern…

 

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Das war mein Abschlussartikel mit der Hälfte der Teilnahmebeitrage der #BLOGPARADEdrankLEBENbleiben aka #sticktoit. Die Zusammenfassung der weiteren Artikel wie z.B von Thomas Mangold, Katharina von Glücksdetektiv, Pascal von Twentysomething 1x1 u.v.m. findest du auf dem Blog von Jan unter folgendem Link.


Mein Fazit aus der Blogparade

 

Alles in allem war diese Blogparade meines Erachtens ein voller Erfolg. Und ich weiß noch wie ich zu Jan am Anfang meinte: „Joah, 15 Artikel wäre schon super, da muss uns nichts peinlich sein." Wir sind bei 33 gelandet, mehr als das doppelte! Und von jedem Beitrag konnte man was hilfreiches mitnehmen. Ich zumindest habe immens viel Neues gelernt, auch über mich und meine typischen Herangehensweisen. Auch die, die mich eher daran hindern, meine Vorhaben erfolgreich umzusetzen.

 

Ich nehmne mit: Aus dem Prozessgedanken heraus braucht ein Vorsatz 4 starke Elemente, die fundiert und gut durchdacht sein müssen.
  1. Motivation
  2. Entscheidung
  3. Ausdauer
  4. Ziel

Und diese 4 Punkte scheinen iterativ zusammenzuhängen und sich gegenseitig zu bedingen. Für mich ein Beweis dafür, dass man am Anfang des Ende im Blick, sowie seine Ressourcen und Gründe kennen muss.

 

Was ich pesönlich mitgenommen und gelernt habe

 

Ich hatte das Problem, dass ich die letzte Woche etwas rumkränkelte — immer noch — und eine viel zu volle Woche nebenbei hatte, was ich vorher natürlich besser planen hätte können. Aber ich hatte entschieden, dass ich die Blogparade erfolgreich zum Ziel bringen werde. Durch das Vergenwärtigen dieser Entscheidung, war es immens einfach mich zu motivieren am Ball zu bleiben. Ich bin selber positiv überrascht, was ich für eine Ausdauer und Enthusiasmus an den Tag gelegt habe. Das erfüllt mich gewisserweise mit Stolz. Ich werd's in der Form definitiv nicht wiederholen, aber es gibt mir Kraft und Elan für die kommenden Projekte auf lebensdurstig.de.

 

Ein besonderer Dank gilt natürlich meinen Mitinitiator Jan. Es hat immens viel Spaß gemacht und ich fand die Zusammenarbeit und den Austausch total effektiv, unkompliziert und sich gut ergänzend. Ich find, wir sind ein gutes Team. Ich hab es dir zwar schon direkt mitgeteilt, aber hier noch einmal offiziell: Danke für die schöne Erfahrung!

 

Ankündigung: Die Zusammenarbeit lief so gut, dass wir auch schon die nächste Blogparaden-Idee haben, auf die man sich freuen darf. Nicht sofor, aber irgendwann!

 

Auch ein Dank geht an Carla. Dein Beitrag hat mich überrascht, aber eher auf positive Art und Weise. Ohne unsere nicht ganz zum versprochenen Abschluss gebrachte Blogparade Vorbilder hätte ich die Kenntnisse nicht gehabt, es diesmal besser zu machen. So habe ich zu Anfang der Kooperation #sticktoit offen und transparent kommuniziert, was ich leisten kann und was nicht. Und dass es sein kann, dass es Phasen gibt, wo ich nicht schnell reagiere und man mir entgegenkommen muss. Das führte nun dazu, dass ich die ganze Beiträge erst gesammelt am Ende lesen konnte, aber dass trotzdem jemand auf die Teilnehmenden reagieren konnte. Das war nur nicht ich! Wir haben übrigens von Anfang an gesagt, dass es kein eBook geben wird, weil es einfach zu viel Aufwand und unrealistisch ist und wir dieses Versprechen nicht hätten erfüllen können. Als Vielbegabter, der mit vielen Projekten gleichzeitig jongliert bin ich es von klein auf gewohnt, dass vieles nicht klappt und generell setze ich mir zu große Ziele. Ich fall jeher auf die Schnauze und stehe wieder auf. Das ist das, was ich am besten kann. Daher tut es mir sehr Leid, Carla, dass unser halbfertiges Projekt dir so lange als Ballast auf dem Rücken saß. Ich finde es sehr mutig von dir, nicht nur dir selbst, sondern vor allem auch gegenüber anderen, Misserfolge offen einzugestehen. Ich denke, da kann ich mir eine gute Scheibe von abschneiden, das ist sehr vorbildlich.

 

Daher auch dir, liebe Carla, ein persönliches großes Danke und ein aus dem Herzen kommendes Entschuldigung.

 

Als Resümee halte ich das basalste fürs #drankLEBENbleiben fest:

Um anzufangen, musst du anfangen.

Um anzukommen, musst du weitergehen.

Und was Erfolg ist, ja, das bestimmst nur DU!

Kommentare

Karl
# Karl 21.01.2016
Hallo Yasemin,
herzlichen Dank für die schöne Zusammenfassung. Es ist mir eine Ehre und ein Volksfest dabei zu sein! Lg Karl
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Jan
# Jan 21.01.2016
Hallo Yasemin,

Mir hat es auch großen Spaß gemacht, mit dir zusammenzuarbeiten. Danke auch für die tolle Idee.

Viele Grüße,
Jan
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Heike
# Heike 21.01.2016
Vielen vielen Dank für die tolle Blogparade & die vielen interessanten Texte!

LG
Heike
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Jason
# Jason 21.01.2016
Hallo Yasemin,

danke für das Ausrichten dieser Blogparade und für deine Zusammenfassung.

Es sind tolle Artikel daraus entstanden. Einige Artikel habe ich noch nicht gelesen, aber das wird jetzt dank dieser Auflistung nachgeholt.

Viele Grüße
Jason

PS: bei meinem Blognamen oben in der Auflistung hat sich wohl ein Tippfehler eingeschlichen ;-)
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Jenni
# Jenni 21.01.2016
Hallo Yasemin!

Danke für die tolle Umsetzung der Blogparade, der trotzdem umfassenden Betreuung (dass ihr eine Mail versendet habt, finde ich super!) und der Gelegenheit, spannende neue Blogs und wirklich gute neue Gedanken kennen zu lernen.

Auf das Projekt, das demnächst ansteht, bin ich gespannt. :)

Liebe Grüße
Jenni
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Frank
# Frank 26.01.2016
Hallo, Yasemin,
Schöne Zusammenfassung der tollen Artikel. Es war mir eine Freude, einen Artikel beisteuern zu können.
LG Frank
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