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Zitat des Augenblicks

„Wenn du dich glücklich fühlen willst, dann fühlst du dich auch glücklich. Es ist deine Entscheidung.”
Miranda Kerr, austral. Model (1983-)

ca. 3 min Lesezeit

Vielbegabte haben viele Spitznamen, Labels und Stempel, die sie aufgedrückt bekommen. Sie gehen von negativ konnotierten Hansdampf bis hin zu Tausendsassa. Sie sind die vielinteressierten und multitalentierten dieser Welt. In diesem Artikel möchte ich allerdings die Unuterscheidung zwischen Multipassionate und Multipontential ausarbeiten, denn fasst man den Begriff der Vielbegabung weit auf beschreiben wohl beide Begriffe dasselbe. „Ja, aber…", muss ich nun als Philosophin einwenden, denn wenn wir einen Multipotential von einem Multipassionate unterscheiden wollen würden, kann man sicherlich genügend Differenzen finden. Ich persönlich möchte jetzt aber auf zwei besondere Merkmale hinaus.

  1.  Potential beschreibt die grundsätzliche Fähigkeit, aber nicht unbedingt das Können, d.h. ich kann das Talent (Potential) haben, ohne die konkrete technische Befähigung, die ich noch anlernen müsste.
  2. Passion bedeutet Leidenschaft, aber als passionierter Mensch kann ich auch Interessen haben, die nicht unbedingt meinen natürlichen Talenten entsprechen müssen, sondern die ich mir diszipliniert aneignen müsste.

Wieso ist die Unterscheidung nun wichtig? Weil mir scheint, dass Scanner oft Miss- oder Fehlinterpretationen unterliegen, wenn sie Multipassionate oder Multipotential zum ersten mal hören. Denn:

  1. Multipotential heißt, dass die Bedingung gegeben ist, dass man gut in etwas sein kann. Multipotentials sind meist Menschen, die viele Begabungen haben. Begabungen-Haben ist aber nicht Begabt-Sein. Und es ist sehr wichtig, dass man nicht nur Potential hat, sondern auch sein Potential ausschöpft. Und das bedeutet, dass man selbst als Multipotential lernen muss und das mit einem Aufwand verbunden ist. Diese Investition, die vorangeht, vergisst man oft. Scannern geht zwar vieles leichter zur Hand, ist aber trotzdem Arbeit.
  2. Multipassionate heißt, dass man gelernt hat sein Potential auszuschöpfen und in  seinen Interessenbereichen leidenschaftlich dabei ist. Es heißt aber auch, dass man trotz der Segnung vieler Begabungen, nicht allen nachgehen muss. Viele Scanner spüren vielleicht den Druck alle Potentiale ausschöpfen zu müssen, aber nur weil du etwas prinzipiell gut kannst heißt das nicht, dass du es auch machen musst. Das A und O ist trotzdem, dass du Vergnügen in der Tätigkeit findest. Sei dir also bewusst, dass du Potential haben kannst, das keine Passion ist. Aber auch das ist ok.

Was ich dir heute zusammenfassend mit auf den Weg geben möchte

Akzeptier, dass du Passionen haben darfst, in denen du nicht so leicht vorankommst, wie bei deinen Begabungen, aber dass du bei deinen Begabungen nicht immer passioniert sein musst.

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